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Für demokratische Kultur & Zivilcourage. Gegen Rechtsextremismus. |
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Veranstaltung Kein Wochenende ohne Rechtsrockveranstaltung in Thüringen - kommenden Samstag gleich zwei Saalfeld, Kirchheim, Pößneck, Gera - nahezu jedes Wochenende findet als private Veranstaltung oder politische Kundgebung deklariert derzeit in Thüringen eine neonazistische Musikveranstaltung statt. Am kommenden Samstag sind für Hildburghausen und den "Raum Pößneck" gleich zwei rechtsextreme Veranstaltungen angekündigt, informiert Katharina König, die Sprecherin für Jugendpolitik und Antifa der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. "Derartige Rechtsrockveranstaltungen dienen der niedrigschwelligen Mobilisierung von Jugendlichen im vorpolitischen und subkulturellen Raum. Thüringen entwickelt sich zunehmend zum Magneten für neonazistische Musikveranstaltungen über die Landesgrenzen hinweg. Weiter im Pressebereich. |
21. Juli |
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Aufruf zum Mord bei Facebook "Ihre verfluchten Kehlen aufschneiden" Wer wissen will, was sich wirklich hinter dem Parteiprogramm der rechtsextremen NPD verbirgt, hat es manchmal ganz einfach: Facebook macht es möglich. Dort schreibt der NPD Kreisvorsitzende von Cham-Schwandorf, Oliver Kasack, ganz offen was er beispielsweise mit "bunten Zecken" machen möchte. "Ja, man sollte ihre verfluchten Kehlen aufschneiden und sie in ihrem eigenen Blut ersaufen lassen", kommentiert Kasack ein Posting mit dem Thema "Ich hasse bunte Zecken". Den Einwurf eines anderen Users alternative Jugendliche doch lieber "gleich zu verbrennen" hält der NPD-Kreisvorsitzende hingegen für falsch. "Schade um das Benzin", wirft er ein, "macht doch mehr Spaß mit dem Messer made in Solingen". Am Ende kommt er dann doch noch zu einer besseren Lösung, die die Vorstellung von NPD-Mitgliedern, wie man mit politischen Gegner umgehen soll, offenbar treffend wiedergibt: "Oder für medizinische Versuche a la Mengele". von Störungsmelder |
17. Juli |
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Umfrageergebnis Thema war: Der Begriff Rasse soll aus dem Grundgesetz gestrichen werden. Was halten Sie davon? Hier kannst du das Ergebnis einsehen.Diese Frage lässt nicht viel Spielraum für eher richtige oder eher falsche Antworten. Ganz klar kann gesagt werden, dass es keinen Grund gibt, den Begriff Rasse weiterhin zu verwenden. Seine Streichung aus dem Grundgesetz wird seit Jahren zurecht gefordert. 1995 trafen sich auf Einladung der UNESCO 18 internationale Wissenschaftler, um in einer Arbeitsgruppe eine "Stellungnahme zur Rassenfrage" zu erarbeiten: Es gibt keine überzeugenden Belege für "rassische Verschiedenheit", hinsichtlich Intelligenz, emotionaler, motivationaler oder anderer psychologischer und das Verhalten betreffenden Eigenschaften. Der größte Anteil der genetischen Unterschiede zwischen Menschen befindet sich nicht zwischen, sondern innerhalb der geographischen Populationen. Mindestens 90 % der genetischen Unterschiede befinden sich innerhalb lokaler oder eng benachbarter Populationen, die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen umfassen höchstens 10 % der genetischen Verschiedenheit. Zur genetischen Vielfalt der Menschen trägt die geographische Variation also nur einen sehr kleinen Teil bei. |
10. Juli | |
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Wettbewerb "Aufklebern gegen Rechts" Bereits vor 2 Jahren rief wurde seitens innup.de zu einem kreativen Wettbewerb gegen Rechts aufgerufen. Aufgrund der "... immer erschreckenderen und dreisteren Aktionen der Naziszene ..." sollten kraftvolle Sticker gegen Rechts entworfen werden. Die Aktion war zwar erfolgreich, aber "Leider ist das Thema weiterhin hoch aktuell: Schulhof-CDs werden verteilt und Kinderfeste veranstaltet, Polohemd und Sneaker ersetzen Bomberjacke und Springerstiefel - die Rechten sind auf der Jagd nach Sympathisanten." Deshalb ruft innup.de erneut zu einem Wettbewerb zur Gestaltung von Stickern auf. Die Teilnahme ist kostenlos und der ein oder andere wird mit einem Preis für seine Kreativität honoriert. Schaut es euch selbst an auf www.innup.de |
21. Juni |
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Information Hitlers Stellvertreter Über die Mythologisierung von Rudolf Heß im deutschen Rechtsextremismus schrieb Michael Kohlstruck. Auf den Seiten von netz-gegen-nazis.de kann man den Text gegliedert in 1. Die historische Figur Rudolf Heß 2. Elemente des Heß-Mythos 2.1. Das Opfer der Alliierten 2.2. Der Friedensflieger 2.3. Der Märtyrer 2.4. Heß, “der Deutsche“ 3. Akteure und Strategien 4. Medien und Formen der Heß-Mythologisierung 5. Heß als Symbol und als Idol lesen. |
6. Juni |
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Information Analyse programmatischer Parallelen zwischen NSDAP und NPD Immer mehr Menschen glauben, die NPD sei eine Partei im demokratischen Parteienspekt-rum und Angehörige rechtsextremer Kameradschaften seine nur nette Jungs von nebenan. Dies ist für die Mobilen Beratungsteams des Kulturbüro Sachsen e.V. Anlass, die Program-matik der NPD zu betrachten und zu verdeutlichen: Die NPD ist keine demokratische Partei. prache und Programmatik der NPD ähneln der NSDAP. Die NPD leugnet die deutsche Kriegsschuld, die deutschen Kriegsverbrechen und die Völkermorde der Nazis und arbeitet eng mit rechtsextremen Vorfeldorganisationen zusammen. Das folgende Papier soll helfen, Argumentationen gegenüber Parolen der NPD zu stärken. |
6. Juni |
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Wissen Was ist Rechtspopulismus? Der Politikwissenschaftler Frank Decker bietet mit seiner Broschüre "Neuere Entwicklungen in der Rechtspopulismusforschung" einen Überblick zu Ursachen und Entstehungshintergründen, der Ideologie, dem Auftreten und der Organisation sowie der Wirkung rechtspopulistischer Parteien. Decker schreibt, dass das eigentliche Problem schon "in der Unschärfe und scheinbaren inhaltlichen Beliebigkeit des Populismus, der historisch und gegenwärtig auf ganz unterschiedliche Gruppen, Personen, Ideologien, Verhaltensweisen und Äußerungsformen angewandt worden ist. Zieht man die Facetten ab und bildet man aus den unterschiedlichen Spielarten eine Schnittmenge, so stehen im Zentrum des Populismus-"Syndroms" der Rekurs auf das einfache "Volk" und die Kritik am "Establishment". Gemeint sind dabei, wenn vom Volk die Rede ist, immer die kleinen Leute, deren Wohl durch die herrschenden Eliten angeblich verletzt wird. Das Weltbild der Populisten entspricht mithin einer klaren Feindlage: hier das rechtschaffene Volk, dort die bösen Konzerne, Parteien, Regierungsapparate und sonstigen Machtblöcke, die sich gegen dessen Interessen verschworen haben. Dem korrespondiert die romantisierende Verklärung früherer Zustände, des Ideals einer gewachsenen und überschaubaren Gemeinschaft, die vom Staat gegen Übergriffe geschützt wird." Am Ende der Broschüre widmet sich Frank Decker der entscheidenden Frage, welche Bedeutung der Populismus für die Demokratie hat. Hier geht's zum PDF-Dokument.
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1. Mai |
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Presseartikel Rechte ziehen nach Pößneck um Der ursprünglich für Ilmenau geplante und dort vor wenigen Tagen abgemeldete "Thüringentag der nationalen Jugend" wird nun im Pößnecker Schützenhof stattfinden. Ilmenau/Schleiz. Mit rund 300 Teilnehmern rechnen die rechtsextremen Veranstalter für den 12. Juni, so die Behördensprecherin weiter. Ob und unter welchen Auflagen die Kundgebung stattfinden könne, steht noch nicht fest. "Derzeit ist der Vorgang noch in der Bearbeitung." Ausschnitt aus thueringer-allgemeine.de vom 20.4.2010 |
20. April | |
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Internetpräsenz Aktionsbündnis Courage auf Youtube.com Das Aktionsbündnis Courage verfügt nun über einen weiteren Informtionskanal. Über diesen Link komt ihr direkt zu der Seite. Der erste eingestellte Clip bezieht sich auf die zuletzt durchgeführte Veranstaltung "Licht des Widerstandes".
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28. Februar |
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Neuerscheinung Ein- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung. Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene. Download
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6. Feburar |
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