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Bild Neuerscheinung
Ein- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten
 
Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.
 
Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.
 
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6. Feburar
  Bild Neugründung
Aktionsbündnis gegen Rechts
 
Vertreterinnen und Vertreter der Linksjugend [`solid], der Jusos und der Grünen haben sich eigenen Angaben zufolge zu einen Aktionsbündnis gegen Rechts in Rudolstadt zusammengeschlossen.
 
Gemeinsam will man den bereits stattfindenden Gedenkveranstaltungen einen größeren Stellenwert einräumen, sich an bereits bestehenden Projekten beteiligen und eigene Aktionen planen bzw. durchführen.
 
Um das Aktionsbündnis auf breitere Schultern zu stellen sind Bürgerinnen und Bürger herzlich zum nächsten Treffen eingeladen. Dieses findet am Mittwoch, den 24. Februar, ab 17:30 Uhr, im Weltladen (Kirchgasse 13, Schulplatz) statt. Als Ansprechpartnerinnen stehen Katrin Franke unter KaFra82@gmx.de, Gina-Lee Phillips unter linksjugendsolid@gmx.net und Stephanie Erben unter stephanie.erben@larete.de zur Verfügung.
 
27. Januar
Bild Zensiert
Das Bündnis "Nazifrei! Dresden stellt sich quer!" mobilisiert weiter
 
Da die Staatsanwaltschaft Dresden der Ansicht ist, dass dass das Aufrufen zu zivilem Ungehorsam und Blockaden gegen einen Naziaufmarsch ein öffentlicher Aufruf zu Straftaten sei wurde der Provider aufgefordert, die Homoepage still zu legen.
 
Sticker und Poster gibt es dennoch und zwar kostenlos an folgenden Stellen.
 
Fahrt nach Dresden und protestiert!
 
Das Bündnis ist ab sofort über ihre neue Homepage www.dresden-nazifrei.com erreichbar.
 
24. Januar
  Bild Umfrageergebnis
Thema war:
 
Die "Neue Rechte" gehört ...
 
Hier kannst du das Ergebnis einsehen.
 
Die "Neue Rechte" versucht Rechtsextremismus und demokratischen Konservatismus zu verbinden. Sie spricht sich nicht offen gegen Achtung der Menschenwürde und Demokratie aus, sondern versucht diesen Begriffen eine neue Bedeutung zu geben, die der ursprünglichen Bedeutung widerspricht.
 
24. Januar
Bild Menschenrechte
Hinrichtung stoppen
 
Der Oberste Gerichtshof hat im Fall von Mumia Abu-Jamal bislang noch nicht darüber entschieden, ob er leben wird und einen neuen Geschworenenprozeß über das Straßmaß erhält, oder ob er unter den Händen des Henkers sterben soll. Sein Anwalt Robert R. Bryan erklärte dieser Tage, dass Mumia sich in allergrößter Gefahr seit seiner Verhaftung am 9. Dezember 1981 befinde.
 
Ab dem 10. Januar kann jeden Tag eine Entscheidung des U.S. Supreme Court fallen. Derzeit laufen weltweit die Mobilisierungen für die Notfallproteste für den Fall, dass Mumia hingerichtet werden soll. Bereits zweimal konnte eine bereits angesetzte Hinrichtung von Mumia gestoppt werden. Wichtig ist, dass nun eine breite Öffentlichkeit über den Stand der Dinge informiert wird.
 
Unterschreibt die Petition!
 
19. Januar
Bild Aufruf
Dresden gemeinsam blockieren
 
Das ABC schließt sich dem Aufruf des Bündnis "Nazifrei! Dresden stellt sich quer!" an und organisiert gemeinsam mit dem DGB und anderen Protestgruppen einen "Bürgerbus gegen Nazis". Bürgerinnen und Bürger aus dem Saale-Orla-Kreis können sich unter folgender Telefonnummer über Reisemöglichkeiten nach Dresden informieren: 0152 27 59 56 17
 
17. Januar
XStat-Homepage