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Presseartikel vom 20.11.2009 aus der OTZ. Heute Abend zwei Demos in Pößneck Modde wehrt sich gegen persönliche Angriffe der Thüringer NPD und ihrer Funktionäre Pößneck (OTZ/mko). Die für heute Abend angekündigte NPD-Demo in Pößneck darf stattfinden, allerdings unter Auflagen. Das teilte gestern auf Anfrage das zuständige Landratsamt des Saale-Orla-Kreises mit. Die Versammlungsbehörde hat u. a. die Strecke des Neonazi-Aufmarsches geändert bzw. diese an eine gleichzeitig stattfindende Gegendemo des Lokalen Aktionsplanes für Vielfalt in Pößneck angepasst. Dieser ruft zur Teilnahme an einem "Solidaritätsspaziergang" auf, der 20 Uhr an der Stadtkirche beginnt. Die Solidarität gilt offenbar Bürgermeister Michael Modde, den die NPD mit dem Motto ihrer heutigen Demo - "Modde macht das Häuschen zu, drum gönnen wir ihm keine Ruh!" - persönlich angeht. Den persönlichen Angriffen setzt sich Modde mittlerweile auch persönlich zur Wehr. So hat er am Amtsgericht Pößneck eine Verfügung erwirkt, wonach die Thüringer NPD nicht mehr zu Aufmärschen vor seinem Haus aufrufen darf, und zwei NPD-Fuktionären ist untersagt worden, sich Moddes Grundstück auf weniger als fünf Meter zu nähern. Auch das Landratsamt schützt mit den Auflagen für die heutige NPD-Demo die Privatspähre des Bürgermeisters. ZURÜCK |